Die 2 größten Längenkiller beim Driver: von oben schlagen und von außen schwingen

Du schwingst mit ordentlich Geschwindigkeit und trotzdem fehlen dir 20, 30 oder sogar 40 Meter vom Tee? Dann steckt fast immer einer von zwei Fehlern dahinter. Wir haben beide im Studio nachgestellt und mit einem optimalen Drive verglichen. Das komplette Video siehst du oben. Welcher Driver und welche Einstellung wirklich zu deinem Schwung passen, findest du beim Driver-Fitting heraus.

So haben wir getestet

Gemessen haben wir auf dem GC-Quad-Launch-Monitor in unserem Fitting-Studio in Rosenheim: 90 mph Schlägerkopfgeschwindigkeit, ein 10-Grad-Kopf mit 55-Gramm-Schaft in Regular. Als Referenz diente der optimale Drive, also in der Aufwärtsbewegung getroffen, rund 3 Grad nach oben und leicht von innen. Das Ergebnis: 202 Meter Carry, rund 225 Meter gesamt und ein Smash Factor von 1,46. Mehr ist aus 90 mph kaum herauszuholen.

Längenkiller 1: den Driver wie ein Eisen von oben schlagen

Die meisten lernen Golf mit dem Eisen, und beim Eisen ist die Abwärtsbewegung genau richtig. Das Problem: Viele nehmen diesen Schwung mit zum Driver. Schon 4 bis 5 Grad von oben haben drastische Folgen. Der dynamische Loft fällt von 18 auf 11 Grad, der Launch auf 5,5 Grad, der Ball kommt kaum in die Luft. Das kostet 20 bis 30 Meter Gesamtlänge und beim Carry fast 40 Meter. Auf weichen Fairways ohne Roll oder mit Rough vor dir ist so fast jeder Ball verloren.

Längenkiller 2: von außen schwingen, der Slice-Schwung

Der Klassiker: Die Schwungrichtung geht 8 bis 11 Grad von außen nach innen. Ob daraus ein Desaster wird, entscheidet die Schlagfläche. Bekommst du sie zum Ziel geschlossen, startet der Ball links, kurvt zurück und landet sogar noch im Ziel. Aber durch den zusätzlichen Loft steigen Launch und Spin deutlich, die Ballgeschwindigkeit sinkt um rund 5 mph und du verlierst gut 20 Meter. Bleibt die Schlagfläche offen, kurvt der Ball 19 Grad und mehr nach rechts: der klassische Slice. Viele richten sich dann immer weiter nach links aus, bis das Ganze unkontrollierbar wird.

Der direkte Vergleich

In der Gesamtlänge nehmen sich beide Fehler fast nichts, am Ende lagen nur rund 3 Meter dazwischen. Beim Carry ist das Bild dagegen eindeutig: Mit dem Schlag von oben verlierst du fast 40 Meter Flugweite. Und genau der Carry zählt, sobald die Fairways weich sind oder Hindernisse im Weg liegen.

Was Equipment daran ändern kann und was nicht

Ganz ehrlich: Deinen Schwung ändert kein Schläger. Aber auch bei 5 Grad von oben oder einem Schwung von außen gibt es Köpfe, Lofts und Schäfte, die deutlich besser oder schlechter funktionieren. Mit dem falschen Driver machst du dir das Leben unnötig schwer, mit dem passenden holst du das Maximum aus dem Schwung heraus, den du heute hast.

Genau das machen wir beim Schlägerfitting: Wir messen deinen Angle of Attack und deine Schwungrichtung auf dem GC-Quad und finden den Driver, der wirklich zu deinem Schwung passt. Buche dir dafür einfach einen Termin für dein Driver-Fitting in unserem Studio in Rosenheim.

Das komplette Video zum Thema findest du hier: Zum Video auf YouTube