Golfschläger für Anfänger: Welche Schläger du wirklich brauchst und ob sich ein Fitting lohnt

Soll ich mich als Anfänger schon fitten lassen? Bin ich dafür nicht zu schlecht? Und welche Schläger brauche ich überhaupt am Anfang? Diese Fragen bekommen wir fast täglich. Hier sind die Antworten aus über einem Jahrzehnt Fitting-Erfahrung.

Die Basics: Welche Schläger gibt es überhaupt?

14 Schläger darfst du im Bag haben, brauchen wirst du am Anfang deutlich weniger. Der Driver ist der längste Schläger mit dem niedrigsten Loft (8 bis 15 Grad) und wird nur vom Tee gespielt. Danach kommen die Hölzer (Holz 3, 5, 7) und die Hybrids (3 bis 7), die du auch vom Boden schlagen kannst. Die Eisen von 4 bis zum Pitching Wedge sind die Basis des Spiels, und die Wedges (zum Beispiel 50, 54 und 58 Grad) decken das kurze Spiel ab. Insgesamt reicht die Spanne von rund 9 bis 58 Grad Loft.

Diese Schläger brauchst du am Anfang wirklich

Die Basis ist ein vernünftiges Eisenset von Eisen 5 bis zum Pitching Wedge, ein Eisen 4 braucht am Anfang niemand. Dazu gehören die Wedges, ohne die wird es rund ums Grün schwierig. Bei den längeren Schlägern gilt: ein Holz oder ein Hybrid reicht, also eher ein Holz 5 als ein Holz 3, oder ein Hybrid 4 oder 5. Der Driver macht Spaß, ist am Anfang aber optional. Nach einem Jahr sieht er bei den meisten Anfängern ohnehin ziemlich mitgenommen aus. Wer sparen will, lässt Driver oder Holz erst einmal weg und baut später auf.

Bin ich zu schlecht für ein Fitting?

Nein, und das ist der wichtigste Punkt: Beim Anfänger-Fitting musst du uns gar nicht zeigen, wie gut du den Ball triffst. Genau davor haben viele Respekt, dabei geht es um etwas ganz anderes. Wir vermessen dich, also deine Körpergröße, den Abstand der Hände zum Boden und deine Handgröße, und finden heraus, welche Schaftlänge, welches Gewicht und welche Härte zu dir passen. Gerade die richtige Länge ist bei den Eisen entscheidend, weil du dort Kontakt zum Boden hast. Das lässt sich alles vom ersten Tag an sauber bestimmen.

Kopf, Schaft und Griff: worauf es ankommt

Beim Schlägerkopf gilt: Je breiter, desto fehlerverzeihender. Den klassischen Anfängerkopf versuchen wir aber meist zu überspringen. Mit einem mittelgroßen Kopf bist du für die Zukunft aufgestellt und kannst ihn viele Jahre spielen. Beim Schaft reicht die Auswahl von superleichten 40-Gramm-Carbonschäften bis zu 130-Gramm-Stahlschäften, und genau hier entscheidet sich, ob sich der Schläger für dich gut anfühlt. Und der Griff: Handgröße, Dicke, Oberfläche und Gewicht spielen eine Rolle, aber keine Sorge, Griffe lassen sich jederzeit wechseln.

Warum Billig-Sets am Ende oft doppelt kosten

Online gibt es Anfänger-Komplettsets für 300 bis 500 Euro. Klingt verlockend, aber genau mit diesen Sets stehen die Leute nach wenigen Monaten bei uns im Studio und kaufen noch einmal neu, weil Länge, Gewicht oder Flex nicht passen. Wer es einmal richtig macht, überspringt diese Zwischenstufe und spart unterm Strich Geld.

Was kostet ein Anfänger-Fitting und die Schläger?

Für Anfänger haben wir spezielle Tarife, weil das Fitting weniger Zeit braucht als bei einem Single-Handicapper. Bei den maßgefertigten Schlägern kannst du pro Eisen oder Wedge mit 200 bis 300 Euro rechnen, dafür spielst du sie viele Jahre. Später aufbauen ist kein Problem: Wir speichern deine Baudaten und bauen dir ein Eisen 5 oder ein Gap Wedge einfach nach. Wovon wir abraten, ist das Stückeln, also nur Eisen 5, 7, 9 zu kaufen und die Lücken später zu füllen. Der Markt dreht sich so schnell, dass Köpfe und Schäfte nach ein, zwei Jahren oft nicht mehr lieferbar sind. Besser: die Eisen einmal komplett und vernünftig, den Rest nach und nach.

Wenn du gerade mit Golf anfängst und wissen willst, was du wirklich brauchst: Genau dafür gibt es unser Anfänger-Fitting in Rosenheim. Wir beraten dich markenneutral, vermessen dich und stellen dir ein Set zusammen, mit dem du viele Jahre spielen kannst.


Buche dir hier einfach einen Termin

Du hast Fragen oder Anregungen schreib uns einfach unter: info@weissgolf.com

Das komplette Video zum Thema findest du hier: Zum Video auf YouTube